Deutsche Börse-Podcast

Das Altersvorsorgedepot und der Gebührenfresser im Rentendepot: Wie 60.000 Euro verschwinden können

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Riester geht in Rente, das Altersvorsorgedepot kommt: Ab 2027 können Förderberechtigte mit einem Eigenbeitrag von 150 Euro im Monat bis zu 540 Euro staatliche Grundzulage pro Jahr erhalten. Für Eltern kommen bis zu 300 Euro je Kind hinzu, für Berufseinsteiger unter 25 Jahren einmalig 200 Euro. Edda Vogt von der Deutschen Börse sieht darin eine Chance, mehr Deutsche vom Sparen zum Investieren zu bringen. Ohne verpflichtende Kapitalgarantie bieten breit gestreute ETFs höhere Renditechancen, bergen aber auch Kursrisiken. Viel Aktionismus braucht es laut Vogt nicht: Ein Welt-ETF kann genügen, eine Überprüfung pro Jahr reicht. Entscheidend sind Zeit und Kosten. In ihrer Beispielrechnung führen um knapp einen Prozentpunkt höhere Gebühren über 40 Jahre zu mehr als 60.000 Euro weniger Endvermögen. Auch steuerlich gibt es Besonderheiten: Erträge und Umschichtungen werden in der Ansparphase nicht besteuert, Auszahlungen hingegen später schon. Ihr Rat: gefördertes und frei verfügbares Depot kombinieren, bestehende Riester-Verträge individuell prüfen und Anbieter vergleichen, statt auf Werbeversprechen hereinzufallen. Denn der größte Fehler sei, gar nicht zu investieren.


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