Deutsche Börse-Podcast

Cash ist King? Nur wenn das Geld nicht schläft

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Vom Tagesgeld zum Geldmarkt-ETF: Cash mit Plan. Bargeld ist bequem, aber Bequemlichkeit kostet Rendite. Edda Vogt von der Deutschen Börse nennt zwei gute Gründe für Cash: als Reserve für Unvorhergesehenes und als taktisches Pulver für Kaufgelegenheiten an der Börse. Der schlechte Grund: Geld einfach unverzinst liegen zu lassen, während die Inflation daran knabbert. Für kurzfristige Liquidität hält Vogt Geldmarkt-ETFs für interessant, weil sie sich am EuroSTR (Der €STR ist der Euro Short-Term Rate,) orientieren, börsentäglich handelbar sind und als Sondervermögen gelten. Wer etwas länger planen kann, findet Alternativen in kurzlaufenden Bundesanleihen oder Laufzeit-ETFs. Entscheidend ist der Zeithorizont: jederzeit verfügbar, in einigen Monaten oder erst in mehreren Jahren? Wichtig bleibt auch die Kostenkontrolle. Vogts Praxistipp für den ETF-Kauf: den Echtzeitpreis am Hauptmarkt prüfen, ein Limit innerhalb der Handelsspanne setzen und nicht unnötig lange grübeln. Ihre Botschaft: Auch Cash braucht eine Strategie.


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