Nicht blenden lassen: Dr. Andreas Beck über KI-Euphorie, DAX-Rätsel und Depot-Disziplin

Shownotes

KI treibt die Märkte, aber Dr. Andreas Beck warnt bei Börse Frankfurt vor zu einfachen Erklärungen: Zwischen schwacher Wirtschaft im Euroraum, hoher Staatsverschuldung und einem gewaltigen Innovationsschub durch KI liegen derzeit Welten. Becks Kernthese: KI ist nicht nur eine Gewinnmaschine, sondern auch eine Machtfrage. Wer Zugang zu den besten Modellen hat, kann Wettbewerbsvorteile zementieren. Europa droht dabei im Nebel aus Bürokratie und Energiekosten den Anschluss zu verlieren. Für Anleger heißt das aber nicht: alles auf die großen US-Tech-Gewinner setzen. Im Gegenteil: "Breite Streuung ist das A und O", sagt Beck sinngemäß. Hypes erkennt man selten rechtzeitig, die späteren Gewinner oft erst im Rückspiegel. Seine praktische Depot-Botschaft: nicht hektisch das Depot absichern, sondern handlungsfähig bleiben, Liquiditätsreserven halten und regelmäßig rebalancieren. Spannend auch sein Perspektivwechsel: Anleger sollten in Krisen nicht nur prozentual, sondern nominal denken. Denn am Ende zählt nicht die Quote im Depot, sondern das echte Geld.

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00:00:02: Das klingt jetzt wirklich komisch, aber man weiß nicht ob ein Media in einem Jahr noch den besten Chip macht.

00:00:09: Also ich glaube wir haben nächstes Jahr im Juni wenn wir miteinander sprechen eine neue Regierung.

00:00:12: Okay und was bedeutet das für die Börse?

00:00:17: Dass sie nach oben springt!

00:00:20: Also Enthropic hat also ein neues Modell welches so stark ist dass es auch in Anne schon bestehender Software-und IT-Infrastruktur Sicherheitslöten findet.

00:00:30: Das bemerkenswerte daran ist, dass bis jetzt Sicherheitslücken sozusagen gesunden wurden in dem spezifischen Schwachstellen ausgedeckt wurden.

00:00:38: Und dieses Anthropic-Modell schafft es kleine Fehler in der Software die auch ganz verschiedene Ebenen sind so zu kombinieren das eben Sicherheitslüppen entstehen die man auf den ersten Blick gesehen würde.

00:00:50: Das heißt wenn das in die falschen Hände gerät ist das sehr gefährlich.

00:00:58: Hallo und ganz herzlich willkommen zur heutigen Online-Session Börselthom wie immer jeden Montag mit der Nummer dreihundertsechs heute.

00:01:05: Ich freue mich sehr, Dr.

00:01:06: Andreas Beck ist bei uns und ich für mich selbst habe mich wirklich auf diese Session gefreut weil mir auch eine Einordnung was von der momentanen Nachrichtenlage von dem was da alles draußen passiert die ich selber nach Einschätzung finden kann.

00:01:19: Ich glaube das jetzt ist eine ganz gute Hilfestellung dafür.

00:01:22: Herzlich Willkommen Andreas!

00:01:24: Vielen Dank Edda für die nette Einführung.

00:01:27: Wir wollen jetzt in den nächsten dreißig Minuten darüber sprechen, drei Punkte.

00:01:30: Wie gehen Nachrichten und Fundamentaldaten auseinander?

00:01:34: Wonach richten sich zur Zeit die Märkte?

00:01:37: und der dritte Punkt natürlich wie kann ich mich da als Anlegerin, als Anlieger bewegen in dem Ganzen?

00:01:43: Wir haben eine extreme Volatilität, als ich das Kripp geschrieben habe für die heutige Session.

00:01:47: Da war alles irgendwie noch düster da haben die Tech-Werte extrem nachgegeben.

00:01:51: Das sieht jetzt heute Morgen natürlich ganz anders aus.

00:01:53: dennoch haben wir ja eine bleibende Situation.

00:01:57: vielleicht mal kurz erklären was eins des Fundament darstellt im Moment.

00:02:01: Es gibt große Risiken an den Märkten die präsenter sind als in anderen Marktzeiten und es gibt eine extrem schlecht laufende Wirtschaft im Euroraum allen voran, in Deutschland.

00:02:11: Und Deutschland ist der Kern des Euroraums.

00:02:14: Es gibt eine stark aussuchende Staatsverschuldung.

00:02:16: Das sind alles Themen auch in den USA.

00:02:18: das sind alle Themen, die den Markt eigentlich belasten können.

00:02:22: ja weil in Investoren wenn sie längeres Risik denken zu der Bezeugung kommen können dass da gewisse Turbulenzen vor der Tür stehen.

00:02:30: Auf der anderen Seite gibt es die jahrzehntelange Erfahrung, dass nichts die Unternehmensgewinne so treibt wie Innovation.

00:02:36: Und immer wenn Innovationsschübe gerade eingangs finden in der Realität, in der wirtschaftlichen Realität dann sollte man stark am Aktienmarkt investiert sein und fast jeder Unternehmer auch viele Privatmenschen sehen schon am eigenen Leib, wie künstliche Intelligenz jetzt so ein Innovations-Schub darstellt und da muss man natürlich dabei sein.

00:02:55: aber wir kommen jetzt zur Leitung an die Details.

00:02:58: Würdest du denn sagen Da ist zu viel Euphorie drin oder wie könnte man das gezeichnen, was da gerade passiert?

00:03:04: Also die Stimmung ist ja gar nicht so gut.

00:03:06: Sagen wir mal so es gibt halt auch inzwischen sehr viele Investoren, die über Indices gehen, auch über den MSR World dann habe ich automatisch immer einen Gießkannenprinzip.

00:03:15: aber schauen wir uns die aktuelle Welt doch mal etwas genauer an Dann sieht man glaube ich, was ich damit meine.

00:03:21: Es geht ja bei dieser KI-Geschichte nicht nur um die Frage wo zukünftige Erträge generiert werden.

00:03:28: Also ich sage mal als Beispiel natürlich die KI-Modelle, die hier die Hoheit haben.

00:03:33: das wird wahrscheinlich wieder in Richtung Monopolisierung gehen.

00:03:35: Es ist ja zwei drei Anbieter geben vielleicht zwei amerikanische ein chinesischer und es leicht jetzt auch vier oder fünf Anbiete.

00:03:41: aber es werden monopulren Dieten sein die da vereinnahm werden.

00:03:46: Industrie und der Weltleitekommunikationsraum wird gezwungen sein diese Tools zu nutzen.

00:03:52: Das kennen wir aus der Digitalwirtschaft, wie schwer sich dann auch eine Kartellbehörde tut da irgendwie dagegenzuhalten?

00:03:58: Und dann wird also wieder Geld abschließen aus der Realindustrie.

00:04:02: auf der anderen Seite ist es natürlich so.

00:04:04: das ist eine unglaubliche Belastung für die Konzerne.

00:04:07: die Unternehmen isst egal in welcher Porsche von zwar mal bis automatisch.

00:04:10: Es ist eine unglaubliche Belastung für die Branche, wie viel Geld für Verwaltung und Reporting, Compliance und so weiter ausgegeben wird.

00:04:18: Und wenn man sich anschaut was für Effizienzgewinn ich hier im Wirklichwerden mit KI dann ist es also eine echte Wind-Situation und da sollte es für alle sehr gut herausdekret.

00:04:27: in den USA ist das ein äußer Modell nur für US-Bürger zugänglich sein soll.

00:04:32: Ja wahrscheinlich hast du's auch in der Zeitung gelesen oder bei BlueBurcker.

00:04:36: Also Anthropic hat also ein neues Modell, welches so stark ist dass es auch in Anne schon bestehender Software- und IT-Infrastruktur Sicherheitslücken findet.

00:04:46: Das bemerkenswerte daran ist das bis jetzt Sicherheitslücken sozusagen gesunden wurden indem spezifische Schwachstellen ausgedeckt wurden und dieses Anthropic Modell schafft es kleine Fehler in der Software die auf ganz verschiedenen Ebenen sind so zu kombinieren dass eben Sicherheits Lücken entstehen die man aus den ersten Blicken die sehen würde.

00:05:06: Das heißt, wenn das in die falschen Hände gerät ist es sehr gefährlich.

00:05:09: Es hat das Unternehmen geöffnet, dass sie erst mal ihre eigene Sicherheit verbessern und sich wappnen davor.

00:05:16: Und was halt viel zu wenig diskutiert ist... ...es hat vierzig Unternehmen den Zugang geöffnt!

00:05:22: Was ist denn das für eine Machtentscheidung?

00:05:25: Was bedeutet das für ein Unternehmen?

00:05:27: Ist nicht zu diesen vierzig Unternehmungen

00:05:28: gehört?!

00:05:29: Und jetzt eben diese Begrenzung MoOS-Bürger – was bedeutet das denn als für europäische, für deutsche Unternehmen die im Konkurrenz sind mit amerikanischen Unternehmen.

00:05:38: Also diese ganze KI-Thematik, da geht es nicht nur um Geld.

00:05:41: Da geht es auch sehr viel um Macht und Machtmonopoly, die da entstehen.

00:05:44: Und da kann er ja am Amstung bange werden wenn man das aus der europäischen Perspektive anschaut.

00:05:48: Ja haben wir jetzt hier mehrere Ebenen.

00:05:49: Zum einen die Ebene der KI-Unternehmen selbst, die ja ganz stark die Hosse treiben an den Aktienmärkten zumindest den US-Märkten.

00:05:57: dann haben wir die zweite Ebene wie schaffen hiesigen Unternehmen, also mehr Europa zentriert das zu integrieren und selber zu nutzen in ihrer eigenen Geschäftsmodelle.

00:06:08: Aber noch diese dritte Ebene dass solche Grenzen wieder hochgezogen werden natürlich die USA weiter abkoppelt eigentlich von der Entwicklung von den meisten Ländern.

00:06:17: relativ unübersicht aus meiner Sicht gerade

00:06:21: Ja genau.

00:06:21: aber wo ist unsere Antwort?

00:06:22: Wo ist Deutschland?

00:06:23: Wir haben jetzt schon das Problem mit diesem extremen Kündigungsschutz dem wir haben auch bei gut gezahlten Arbeitskräften.

00:06:29: Das bedeutet, wenn Oracle umstellt auf ein KI-System dann haben die von heute auf morgen die notwendigen Schritte in der Umstrukturierung gemacht.

00:06:38: Das Personal was jetzt nicht mehr brauchen wird entlassen und das neue Personal kann eingestellt werden.

00:06:42: Bei SAP ist es ein zweijähriger Sozialplan mit ihren Abfindungen.

00:06:47: wie sollen sie denn da konkurrieren bei solchen Umstrukturerinnen die den Verwaltungen jetzt vor der Tür stehen?

00:06:52: So dazu kommt dann okay es könnten wir vielleicht IT Infrastruktur Rechenzentren ja aber Dafür haben wir keine Energie.

00:07:00: Wir sind ja auf der Ebene der Strom- und Energiekosten überhaupt nicht konkurrenzfähig, da sind wir komplett abgehängt.

00:07:06: So jetzt kommt eben auch noch dazu das eben zur politischen Interessen anfangen einzugreifen und auch hier nicht jeder jedes Modell frei benutzen kann.

00:07:15: Und man darf ja immer nicht vergessen!

00:07:16: Wir haben eine freie Weltwirtschaft in dem Sinne dass die Unternehmen ja weltweit in Konkurrenz stehen.

00:07:21: und wenn die Gewerkschaft sich hier hinstellt und sagt Ja, das ist aber so und so, das kann ich gemacht werden, dann muss man das Überspiegelbild sehen.

00:07:27: Was für ein Einfluss hat das auf die Konkurrenzfähigkeit dieses Unternehmens mit ihrer weltweiten Umgebung?

00:07:32: Und da haben wir einfach keine Antworten.

00:07:34: Und dann tun gleich schon, dass zum Beispiel auch ein DAX, auch wenn es globale Konzerne sind natürlich und die tun ja massiv auch SAP was ich vorhin als Beispiel genannt habe, massiv Abteilungen des Auslandsverlagern, auch Entwicklungsabteilungen ins Ausland verlagern.

00:07:47: deswegen ok schlägt es nicht so durch aber nichtsdestotrotz sind diese Unternehmen stärker betroffen als andere.

00:07:54: Und was kreibt dann den DAX?

00:07:56: Ist ja genauso heute im Plus wie alles andere auch.

00:07:58: Ja, da hätte ich jetzt auch keine Antwort.

00:08:01: Ich meine es ist immer sehr viel Stimmung getrieben.

00:08:02: man kann nachher immer alles begründen.

00:08:04: Ja das stimmt der DAX ist auch extrem billig die KGV sind sehr niedrig und natürlich werden auch die deutschen Unternehmen Effizienzgewinne haben mit diesem digitalen Fortschritt.

00:08:14: Kann man auch alles immer begründen Das wissen wir beide jetzt über die Jahrzehnte.

00:08:18: keiner weiß was morgen die Börse macht aber nachher kann man's immer begrünten.

00:08:21: Aber ich persönlich Ich bin da schon etwas erstaunt.

00:08:25: Und siehst du einen Unterschied zwischen einem DAX und einem MDAX?

00:08:28: Wie stark das kreist, was du gerade als Basis genannt hast?

00:08:31: Naja ich sehe einen Unterschied dass halt bestimmte Unternehmen sehr international aufgestellt sind und sehr flexibel reagieren können Auf die schlechten Rahmenbedingungen in Deutschland.

00:08:40: und da bin ich im DAX oft flexibel unterwegs als mit dem MDAx.

00:08:43: Ansonsten müsste man sich dieses Branchen spezifisch auch anschauen etc.

00:08:46: aber eigentlich geht es immer darum in wie weit Ist ein Unternehmen in den wirtschaftspolitischen Disaster hier in Deutschland gefangen und inwieweit kann es eben Produktion schnell ins Auslands verlagern und kann schnell reagieren?

00:08:58: Oder auch leicht zu wechseln, wie es Linde gemacht hat.

00:09:01: Und wie die deutsche Dörse ja schon lange diskutiert hat und das dann noch verhindert wurde oder also zwerst du bei einer englischen Firma angestellt.

00:09:08: Das einzige Thema was ich hier in der Session nicht anschneiden kann ist das eigene Unternehmen.

00:09:11: aber du kannst es ja sagen.

00:09:13: Gucken wir noch mal kurz in die USA.

00:09:14: Da gibt es auch eine Frage zu, die hätte ich auf jeden Fall auch gehabt.

00:09:17: Sind denn diese Börsengänge, die da gerade in den USA passiert sind am Freitag mit SpaceX und die ja vielleicht noch kommen wenn sie dann so laufen wie sie geplant sind?

00:09:25: Sind die eine Gefahr für den Kapitalmarkt als ziehen sehr viel Kapital dann in die USAS das zusätzliche Belastung?

00:09:32: Naja jede Veränderung, das klingt es banal aber jede Veranderung ist immer eine gefährfigen Status quo.

00:09:38: Und wenn auf einmal drei vier neue Schwergewichte in den Börsen-Indizes landen, dann verschiebt das alles.

00:09:45: Wo geht die Liquidität hin?

00:09:47: Wo geht sie raus?

00:09:48: Wie sieht die neue Skulptur aus?

00:09:50: Die kennt man vorher immer nicht im Detail.

00:09:53: aber nehmen wir mal SpaceX, das ist ein schönes Beispiel, SpaceX.

00:09:56: also der Börsengang hat geklappt.

00:09:58: ja es waren auch drei Konsozialbanken dabei, die eine Werbung gemacht haben, die an EMTV erinnert hat und einen Börsem Prospekt mit buntesten Bildern aber ohne Zahlen.

00:10:07: meiner Meinung nach wenn sich dieses Unternehmen anschaut sieht man da genau diese Spiegelbild von dem, was ich vorhin gesagt habe.

00:10:13: Es geht eigentlich gar nicht mehr um Geld.

00:10:15: Geld fließt genug in diesen KI-Thema es geht und macht.

00:10:18: Und dieses Base X Konzernen... Ich meine der ist ja so aufgestellt dass Elon Musk knapp eighty Prozent der Stimmrechte als Einzelperson behält obwohl er nur über vierzig Prozent Aktien hat.

00:10:29: Das heißt das wird weltweit gestreut werden Gelder eingesammelt aber die Abzionärer überhaupt nichts zu melden.

00:10:35: Was ein völliger Widerspruch ist.

00:10:36: eine Idee des Kapitalmarkts.

00:10:38: dann hab' ich hier einen Ischkonzern was ja auch dem Shareholder Value Prinzip widerspricht.

00:10:43: Und wenn ich mir den Börsenprojekt anschaue, dann hat der ganz tolle Ziele die Siedelung des Mars und alles Mögliche aber nicht das Ziel Gewinnwachsimierung, was ja im shareholder value sozusagen eine Basis ist, dass in der Ökonomie darf funktioniert.

00:10:57: Ich glaube, dass die Aktionäre noch merken werden... Die Idee dieses von SpaceX ist eine ideelle Idee, das es nicht die Idee besonders viel Geld zu verdienen spricht.

00:11:08: da sind jetzt Teile drin, die profitabel sind.

00:11:10: Aber sie sind genau deswegen profitabel um andere Dinge zu finanzieren.

00:11:14: Also ich hätte die Aktie jetzt nicht gezeichnet ist überzeichnet gewesen und auch in Deutschland kenne ich einige, die sich freuen dass es ein paar Stücke haben.

00:11:22: Wir wollen das Bild ein bisschen größer ziehen.

00:11:24: also weg von der Reinliquiditätsfrage hin zu der Konjunktur.

00:11:28: da gibt's eine Frage zu.

00:11:29: Lars hat das angemerkt Ist nicht diese massive Hosse der KI-Werte oder der Mac Seven?

00:11:35: Jetzt sind es wahrscheinlich Mac Eight oder Mac Nine.

00:11:38: Macht das nicht ein verzerrtes Bild überhaupt von der Konjunktur in den USA, weil ohne die wäre die US-Wirtschaft ja eine ganz andere Situation.

00:11:44: oder siehst du es anders?

00:11:46: Ja genau so ist es.

00:11:48: Also auch des Wirtschaftswachs in den U.S.A.

00:11:50: Ist sehr stark von diesen KI-Buhnen getrieben, die ja auch Energie brauchen und die Infrastruktur brauchen

00:11:55: etc.,

00:11:56: aber so was!

00:11:56: Das ist jetzt keine negativ Aussage.

00:11:59: Es ist halt unglaublich, was für einen Innovationsschub da wieder kommt wie das aus dem gleichen Zettel kommt, wie schon die digitale Innovation wieder mit umgegangen wird Und wie sobald ein Unternehmen jetzt gerade wieder jüngst eines, glaube ich aus Hamburg, welches da irgendwie Fußfast sofort übernommen wird von den amerikanischen Unternehmen oder den private equity Gesellschaften.

00:12:17: Der Zug fährt in einen Tempo und man sagt immer ja die amerikanische Wirtschaft unter S&P verhandelt der hätte sich überhaupt nicht gut entwickelt wenn es diese Magnifikentseffen nicht gegeben hätte.

00:12:26: Ja aber es gibt sie halt.

00:12:27: Das BASX hat eine Börsenkapitalisierung Die ist ungefähr so hoch wie der DAX-Fürzig.

00:12:33: Es ist halt so

00:12:34: Klar, aber wie gehe ich da als Anlegerin mit um?

00:12:36: Ich kann jetzt überlegen... Also auf der einen Seite kann ich natürlich überlegen, ich lasse das aus in meinem Depot.

00:12:41: Okay dann werde ich mit einer Minderinbiete definitiv bestraft.

00:12:44: Auf der anderen Seite habe ich dabei auch eine große Klumpe gerade wenn man langfristig investiert.

00:12:48: es ist ja ein Kolumpenmusik und echtes Thema.

00:12:50: Das kann ich jetzt nur bestätigen auch bei diesen Magnificent Seven.

00:12:54: Wir haben hier ein hoch innovatives Umfeld Und grade in so Innovationszyklen weiß man heute nicht wer in einem Jahr wirklich der Gewinner ist.

00:13:03: Das klingt jetzt wirklich komisch, aber man weiß nicht ob ein Video in einem Jahr noch den besten Chip macht.

00:13:08: Da ist so viel Entwicklung nur als Beispiel oder wo am Ende die besten Modelle stehen.

00:13:12: im Moment sieht es so aus, also eher an Strapik weit vorn, aber wer weiß was noch aus China kommt und was woanders gerade entsteht?

00:13:19: Also da gibt es Brüche, da gibt das Wechsel.

00:13:23: Das heißt breite Streuung ist immer des A und O Und da kann ich ja wirklich nur appellieren Man darf sich dann nicht blenden lassen von dem Hype Wenn einigen wenig unternehmen und muss sich schon sein portfolio so anschauen wie extrem konzentriert darf das werden.

00:13:35: Und wie weit muss ich breit streuen?

00:13:37: am ende ist die weltwirtschaft ja doch etwas was breit aufgestellt ist, und es ist nicht denkbar dass am ende nur sieben unternehmen des rennen machen.

00:13:46: Die gesamte wirtschaft muss dann am ende davon profitieren sonst gehen auch die kunden aus.

00:13:50: wenn ich jetzt ein bisschen taktischer unterwegs bin also das ziel habe möglichst günstig zu kaufen um dann teuer zu verkaufen.

00:13:57: Wie kann ich jetzt unterscheiden?

00:13:58: Was jetzt in einer nachrichten halb ist oder was vielleicht ein bisschen mehr fundamentale Substanz hat.

00:14:05: Worauf würdest du da schauen?

00:14:07: Ich glaube, dass das grundsätzlich nicht geht.

00:14:09: Es ist ja so der Marktpreis, der für die Aktien bezahlt wird, der fällt ja nicht von Himmel sondern da gibt es halt gerade so viele Käufer, die das für fair halten und so viel Fairkäufe, die es für fairhalten Und die haben bestimmte Informationen.

00:14:20: und wenn man selbst nicht mehr Informationen hat und alles was über einen Bloomberg-Ticket geht, ist eigentlich schon zerbrannt Wer da keine information hat zusätzlich wie soll der jetzt schlauer sein als der markt?

00:14:31: das kann man sagen ja was gibt er so heiz und dann wollen alle rein und dann gibt es auch wieder so panik da wollen alle raus.

00:14:36: ihr stimmt schon.

00:14:37: Das stimmt schon.

00:14:39: aber ich finde da kann man trotzdem nur in der sehr breiten freund reagieren, weil sie die sehr breite streuung wenn ich das jetzt über die jahrzehnte erfahrung betrachte dies ist ja schon immer sehr witzig war.

00:14:50: in der regel sind an die best performer aktien die man gar nicht so einen Blick hatte und zufällig hat man sie halt dann auch im Depot, nicht so hochgewichtet.

00:14:57: Aber das ist eigentlich immer wieder überraschend diese Turn-Around-Storys.

00:15:01: Das ist ja eigentlich immer das was so Porfolien am Ende wirklich getrieben hat.

00:15:05: Aber es ist halt jetzt rein Metall, keine Turn around Story mehr.

00:15:09: Jetzt halt eine ist jetzt auch keine mehr.

00:15:11: Ist die nächste vielleicht VW?

00:15:12: Aber das wissen wir halt nicht!

00:15:14: Weil Turn Around heißt erstmal der aktuelle Stand muss ziemlich schlecht sein.

00:15:18: Klar, vom Flächten trägt's ins Gute, dann hast du den Turnaround Bleiben wir immer weit.

00:15:23: Bei der breiten Streuung gibt es auch ein paar Fragen zu, also von den ganzen vielen Fragen Danke dafür übrigens und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier versuche ich mal die rauszupicken, die jetzt in dem langfristigen gut gestreuten Deposit da möchte Marie wissen was du für eine Meinung zu China hast.

00:15:36: wie hoch sollte man das gewichten?

00:15:38: China ist unglaublich schwer einzuschätzen weil wahnsinnig attraktiv bewertet auch und auch sehr innovativ.

00:15:45: Und die ganzen Probleme, die Europa hat, sind dort nicht.

00:15:48: Dafür haben sie halt andere Probleme.

00:15:50: Aber es ist halt sehr politischer Markt.

00:15:51: Es gibt wenig Schutz für Investoren, insbesondere für ausländische Investoren im MSCI All Countries World.

00:15:57: Das China ja sehr gering gewichtet.

00:15:59: Ich würde schon eine höhere Gewichtung für das Breitkreuz des Portfolis erzählen aber man darf das auch nicht zu positiv sehen weil wie gesagt es gibt nicht den Investorenschutz und Dynamik passiert jenseits der Börse für Internationale Investoren zugänglich in Börsenotierten Unternehmen.

00:16:15: Deswegen, es gibt ja da so diese Idee einer Bildgewichtung.

00:16:19: davon halte ich überhaupt nichts.

00:16:20: Weil dann laden wir am Ende bei dreißig Prozent China, aber das ist überhaupt nicht zu tun mit der kleinen Börsee die dort existiert eben für International Investoren.

00:16:28: Und nochmal zurück zum Technologien.

00:16:32: was würdest du sagen wie viel Technologie sollte ich zulassen?

00:16:34: Da gibt's auch ein paar Fragen zu.

00:16:36: wo ist da so eine Obergrenze?

00:16:38: Die Frage, da kann ich jetzt nicht vernünftig antworten.

00:16:39: Ich weiß das natürlich Technologie

00:16:41: etc.,

00:16:42: auch schon extrem hochgewichtet ist in den Markt-Indizes aber es ist ja auch tatsächlich der Treiber und dann finde ich mir doch bei Technologie oft zu viel mitgemischt.

00:16:52: also entfischen haben sich die Unternehmen schon noch sehr ausdifferenziert.

00:16:56: Apple Es ist endlich wirklich ein komplett anderes Unternehmen als Alphabet und wird beides dann im gleichen segment zugeordnet.

00:17:04: Dass Technologie in den Indices so extrem hochgewichtet ist, das liegt vielleicht daran dass man es längst hätte ausblitzen müssen im verschiedenen Subbranchen und dann wieder optisch wie oder anders aussehen.

00:17:14: Tesla ist ja glaube ich eher einen Konsumerbereich zugeordnet aber wird von anderen wiederum als Tech-Unternehmen gesehen?

00:17:20: Ja Tesla ist sowieso ein Chameleon.

00:17:22: Welche Subbranche würdest du denn bei Technologie sehen?

00:17:25: Vielleicht kann man das für sich selbst einteilen.

00:17:28: Also meiner Meinung nach diese Plattformunternehmenden wie Alphabet ohne die gar nichts mehr geht, die ist eigentlich ein Infrastruktur-Unternehmen.

00:17:36: Auch Microsoft ist ein Infrastrukturunternehmen zum Beispiel.

00:17:39: Ist es überhaupt noch Tech?

00:17:41: Weil die haben die Zenseinnahmen nicht funktioniert, also eigentlich ist das doch Infrastruktur so wie der Gasplan.

00:17:49: und also nur als Beispiel ja.

00:17:52: Also wenn ich selbst meine Branchengewichtung überprüfen möchte und dass sich dann nochmal versuchen eine eigene Einteilung zu machen, das Rauspack aus dem Techbündel zu was anderem hin wäre das ein gutes Vorgehenland.

00:18:03: Ach, da würde ich mir nicht so viele Gedanken machen.

00:18:05: Also wenn man sich über die regionale Gewichtung hinreichend Gedanken macht, dann hat man glaube schon ein gutes Portfolio.

00:18:13: Dass die Branche in den CES auch noch eine Rolle spielen, da werde ich jetzt nicht so den großen Wert darauf legen weil am Ende sind diese Unternehmen halt doch auch, die dann hochgewichtet sind und die im Profitabesten sind.

00:18:24: Stichwort Regionale Gewichtigung.

00:18:25: was für ein Verhältnis USA Europa ist es für dich im Moment gut?

00:18:30: Also in all countries world investible markets also mit den small caps hat usr jetzt glaube ich so dreien sechzig prozent fünfzehnt

00:18:38: recht so viel wieder.

00:18:39: als ich das letzte mal geguckt habe war es auch knapp gut fünftig.

00:18:42: ok ja sie steigen auf der hacke.

00:18:44: Ja nicht will keine falsche teilen nennen.

00:18:48: Ich denke es sind auf jeden fall um die sechzehn Prozent und das klingt extrem.

00:18:54: wir haben bei uns wie man einen gleichwertindex dass wir Bewertung Exzesse korrigieren bei den Bewertungen, aber auch wir landen bei uns inzwischen mit USA über fünfzig Prozent.

00:19:07: Gleichwert heißt das die einigermaßen gleichgewichtigt sind.

00:19:11: und

00:19:11: Ja also man hat immer dieses Blasenrisiko wenn man diesen Indizes blind folgt.

00:19:15: Das was am höchsten Am teuersten ist es am höcsten gewichtet.

00:19:19: Und da konnte man halt im neuen Markt Auch Japan Krise etc.

00:19:23: Konto war halt sehen wohin es führt.

00:19:25: und Diesem Problem kann man begegnen indem man einfach die Indizes noch mal neu rechnet und unterstellt, dass gewisse Kursgewinnverhältnisse ähnlich sind bei ähnlichen Unternehmen.

00:19:36: Und es nicht so extrem auseinander driftet bloß weil die einen halt jetzt im Nestig sind oder die anderen nicht.

00:19:41: Und da kriegt man immer ein ganz gutes Gefühl was aus einer fundamentalen Perspektive eigentlich zu einem Weltindex wäre sozusagen gewichtet über die Gewinnsströme.

00:19:50: Da sieht man halt auch wie profitabel die amerikanischen Unternehmen sind.

00:19:53: und dann kommt man eben

00:19:56: Und was mache ich mit den anderen vierzig Prozent, also fünfzig bis sechzig USA und?

00:20:01: Naja dann gibt es eben noch den Europaraum.

00:20:03: Dann gibt's Pazifik.

00:20:05: Den entwickelten Pazifikaum eben dominiert von Japan und noch Australien dabei und da gibt die Schwellenländer.

00:20:11: Da hat jede Region ihre Vor-Nachteile.

00:20:15: Ich finde die SchWellenländern schon sehr interessant im Moment auch der passivischen Raum ist... Also alle haben alle ihre Vornachteile, Europa hat halt besonders den Vorteil dass das sehr billig ist.

00:20:26: Wir eines solcher Ineffizienz haben in der Wirtschaftspolitik, dass hier kleine Änderungen zu solchen Vorteilen führen würden für den Wirtschaftsraum.

00:20:35: Dass es doch irgendwann wahrscheinlich kommen wird.

00:20:38: und das heißt wir haben unglaubliches Unglaublichstaufwollpotenzial hier in Europa und da ist natürlich auch nicht schlecht dann immer schon mal dabei zu sein.

00:20:46: vielleicht kommt sie irgendwas.

00:20:47: also meine Mann muss es irgendwann kommen weil so kann sich weitergehen

00:20:50: wie alle jeden Morgen einen Börsen Podcast Und da ist tatsächlich die vergangene Woche gefragt worden, ob sie nicht mal den Dachs weglassen sollten.

00:21:00: Den Kursstand des Dachss in dem Wochenrückblick auf den Aktienmarkt.

00:21:03: also das stellen sich bei mir natürlich alle Haare und haben auch alle, die geschrieben haben, haben gesagt bloß nicht.

00:21:08: aber trotzdem alleine auf den Gedanken zu kommen ist ja eigentlich auch schon ein Zeichen für sich.

00:21:13: Ja stimmt

00:21:14: Aber wenn du denkst irgendwann kommen wir in Europa wieder dazu dass wir auffohlen wollen?

00:21:19: Da will man danach wissen Wie bekommt man denn so ein Turnaround mit?

00:21:23: Was sind da die ersten Indikatoren?

00:21:25: Die erste Indikatoren sind, dass wir uns institutionell so aufstellen, dass überhaupt wieder handlungsfähig werden.

00:21:31: Reformen auf EU-Ebene, politische Veränderungen in der Politik wie kommuniziert wird, wie die Medien reagieren.

00:21:38: Paradebeispiel ist hier – das ist keine Überraschung natürlich Argentinien.

00:21:42: Argentinian war ja vollkommen marode.

00:21:44: und in welchem Tempo hier Wirtschaftsliberale Reformen zu einem kompletten neuen Stimmung in der Bevölkerung führen, eine Zentralbank sanieren und ein Wirtschaftswachstum ins Leben rufen.

00:21:55: Und Argentinien hat ja nicht das Potenzial von Deutschland.

00:21:58: Also da sieht man was möglich ist, wie es möglich ist.

00:22:03: Ich bin da einfach optimistisch.

00:22:05: Es klingt zwar im Moment komisch doch optimistischer zu sein wenn ich mehr als Friedrich Merz und Lars Klingwell anschaue.

00:22:10: aber es ist ja aus Unternehmensebene einen solcher Einbruch An wirtschaftlicher Aktivität, dass auch die ganzen Gewerbesteuereinnahmen in den Kommunen und so.

00:22:19: Da ist es einfach... Also da kann ich nicht mehr wegschauen!

00:22:23: Und dann muss ich mir überlegen okay wie haben wir das früher gemacht?

00:22:27: Wie haben andere Länder gemacht?

00:22:29: Auch Schweden war ja schon mal völlig bankrot und hat dann über Wirtschaftsliberale Reformen einen Turnaround geschafft.

00:22:33: also Das Rezept, da muss man gar nichts ausprobieren.

00:22:36: Es ist ja alles x-mal untersucht und man kann's machen In Euroraum extrem schwierig weil dann immer noch EU-Bäch.

00:22:44: Es ist halt bei uns kompliziert, aber ja wir werden das auch schon wieder angehen.

00:22:48: Da bin ich jetzt demokrat und optimist genug.

00:22:51: Das heißt im Umkehrschluss, dass solange sich diese tiefgreifenden Reformen am Horizont nicht abzeichnen, dass ich dann auch gucke, dass es logischerweise mein Europa-Orngerschmer oder vor allen Dingen auch meinen Deutschland-Orgenschmer sei es Dachs, sei es Endakts, sei noch kleiner Geringerhalte?

00:23:06: Also ausländische Investoren in Deutschland sind ja komplett eingebrochen.

00:23:10: Die Auslandsinvestitionen der deutschen Unternehmen sind auf Höchstständen.

00:23:15: Das ist ein Zeichen, wo die Reise im Moment hingeht?

00:23:17: Ja ja sehr richtig!

00:23:20: Was ist so deine Erwartung für die kommenden Monate zu den hiesigen Markt?

00:23:25: Der zahlt Horizontes mir zu kurz.

00:23:30: Ich befürchte tatsächlich dass es die nächsten Monate einfach so weiter eiert.

00:23:35: Dass einfach gar nichts passiert.

00:23:36: Es werden Reden geschwungen.

00:23:38: Jeden dritten Tag ist in der effizienten Gastbeitrag, was man machen müsste.

00:23:42: Alle wissen es eh aber keiner geht irgendwas an.

00:23:45: ein paar Monate wär mir jetzt so kurz.

00:23:49: Okay dann gucken wir mal auf den Jahr, dass wir vielleicht nächstes Jahr im Juni wieder miteinander sprechen hier für unsere Online-Session?

00:23:57: Also ich glaube wir haben nächstes jahr im juni wenn wir miteinander sprechen eine neue Regierung.

00:24:03: Und was bedeutet das für die Börse?

00:24:05: Dass sie nach oben springt!

00:24:07: Gehen wir mal zum Abschluss zurück.

00:24:17: Ich habe viel Kontakt auch in der Mittelstadt mit Nicht-Börsen und Tierenunternehmen.

00:24:21: Wenn man diesen Unternehmen spricht, das ist... Man sagt ja immer die Probleme müssen halt ein gewisses Niveau erreichen dass man sich bewegt und ja des Niveaus einfach da es ist, da es is'.

00:24:30: Da

00:24:32: kommt eine Frage zu Johannes, die würde ich direkt mal hier rein nehmen bevor ich zu dem ganz praktischen komme.

00:24:36: Dein Blick auf die europäische, auf die deutsche Wirtschaft ist ja jetzt recht pessimistisch und negativ.

00:24:42: Trotzdem hat sich der Dachs deutlich gestiegen im Vergleich zu Frankreich.

00:24:46: Wie siehst du das da?

00:24:46: Siehst du Frankreich noch problematischer?

00:24:49: Da hat der Kakarant mal gerade elf Prozent gemacht, sagt jetzt Johannes.

00:24:52: ich kann es nicht überprüfen in der Zeit.

00:24:54: Also Frankreich ist auf jeden Fall noch problematerer.

00:24:56: Die haben noch mehr Reformstau und noch chaotischer politische Verhältnisse, ein noch höheres Verschuldungsproblem.

00:25:03: Aber dass der französische Index so stark gelitten hat, das liegt schon auch daran.

00:25:07: Dass er ganz anders aufgestellt ist und zum Beispiel als Schwergewicht dort die Luxusindustrie hatte.

00:25:12: Und die Fussgüter werden in China weniger nachgefragt.

00:25:16: Also dieser französe Index hat dann auch schon einen Eigenleben.

00:25:20: Frankreich Deutschland und Italien kann man da schon fast in eine Schublade stecken.

00:25:24: Dass Frankreich jetzt ein bisschen besser aussieht, liegt halt extrem stark daran, viele Milliarden über dem Corona-Histor geschenkt bekommen haben.

00:25:33: Das lässt sie im Moment besser aussehen, aber tatsächlich ist Zentral Europa eigentlich, sitzt ihr in einem Boot?

00:25:40: Naja das sind super wichtige Hinweise dass man sich bei solchen Betrachtungen von Ländern deren Konjunktur und deren Leitindexentwicklung auch immer noch mal anschauen sollte was da drin ist.

00:25:48: für Korea gilt es ja zum Beispiel ganz besonders also Südkorea dass daher Detekt treibt.

00:25:53: also deswegen das ist immer ein Zusammenhang zwischen Indexstruktur und Entwicklung.

00:26:01: Am Ende die Musik spielt in den Einzelunternehmen.

00:26:03: Welche Innovationen werden dort gemacht und wie setzen sie sich im internationalen Wettbewerb durch?

00:26:08: Und wenn man dann halt mal ein Unternehmen hat, wie Novo Nordisk in Dänemark, die halt mal den Ton angegeben haben, in bestimmten Farmeentwicklungen okay, dann zieht das ein ganzes Land die Steuereinnahmen nach oben.

00:26:19: oder Biontech, die dann auch einmal dazu geführt haben dass Mainz Rekordsteuereinahmen hat.

00:26:25: Wenn es Situationen konkret in einzelnen Unternehmen die Mehrwert schaffen.

00:26:30: Und genau, und dann laufen Indizes halt zum Teil auch mal ganz unterschiedlich.

00:26:35: aber das hat dann weniger eine länderspezifische Begründung.

00:26:39: Stichwort Nokia in Finnland, das ist ja Geschichte reimt sich hier an der Stelle.

00:26:44: Eine Frage von mir hast du ne Obergewichtung für einzelne Werte?

00:26:49: Wir hatten es ja gerade überklumpen und dass man möglichst breit streuen sollte gibt's da so sagen würdest jetzt egal wie gut das gerade performt überzeugend die Geschichte ist, mehr als so unsere fünf Prozent möchte ich davon

00:27:02: nicht haben?

00:27:02: Ja das ist eine gute Frage.

00:27:04: Also im Prinzip sehe ich schon so eine Obergrenze bei fünf Prozent.

00:27:06: ja wenn man jetzt wirklich ganz breit streut dann stehen einem so knapp zehn tausende Unternehmen zur Verfügung also inklusive der weltweiten Smallcats und emerging markets.

00:27:17: und wenn man dann das einigermaßen breit aufstellt dann kommt man dann eher nicht an diese Problematik über fünf Prozent in einen Unternehmen investiert zu sein.

00:27:26: Aber ich würde da so eine Schwelle sehen, aber diese sehr emotional, die könnte natürlich auch sechs Prozent sein.

00:27:32: Und wenn jetzt ein Unternehmen über dieses Schwelle rübergeht?

00:27:35: Das ist auch so bisschen mein Schlussbereich.

00:27:37: Was würdest du eigentlich jetzt tun?

00:27:38: Also egal ob es ein Unternehmen oder eine Region oder ein Sektor, würdest Du den Leuten empfehlen jetzt mal absichern oder rebalancen oder was ist das richtige Vorgehen wie passig mein Depot an die Nachrichten und die Verschiebung an?

00:27:53: Also absichern halte ich eine sehr schlechte Idee, das funktioniert nicht einfach aus der Praxis.

00:27:59: Jetzt mal schnell so einen Put einziehen oder so und es kostet immer Geld und am Ende die Erfahrungen sind einfach schlecht.

00:28:06: also die Zeit spielt einfach gegen einen.

00:28:07: Wenn dann muss man sich über die Aktienquote Gedanken machen Und da ist unser Credo immer handlungsfähig bleiben Das heißt solange boomt immer ne Liquiditätsreserve in Anleihen gehalten dass man Handlung seg ist wenn's mal kräscht und alles billig wird und auch das nutzen kann.

00:28:22: Und ansonsten wie Balancing ist immer eine gute Idee.

00:28:24: Also wenn gewisse Dinge aus dem Ruder laufen einfach wieder so zu einer Idee der Gewichtung zurückzukehren, dann ist ja eigentlich nur ein antizyklisches Verhalten dass es immer eine gut Idee und man bleibt im Spiel.

00:28:36: also das ist etwas wo die Zeit nicht gegen einen spielt.

00:28:39: Wenn ich echte Absicherungspositionen eingehe Dann habe ihr den zeitwärtsverlust davon und dann spielt die Zeit halt gegen mich.

00:28:47: Was empfiehlst du wirklich ganz langfristig agierenden Investoren und Investoren, wie oft sollten sie das machen?

00:28:52: Also reagiert ja nicht auf jede Bewegung.

00:28:55: Aber was ist da so ein guter Zeitrahmen?

00:29:00: Es gibt viele die machen das automatisch einmal im Jahr dann gibt es welche, die machen's nach Schwelle.

00:29:05: Sobald die Zielallokation um X Prozent überschritten ist wird agiert.

00:29:10: wir halten lästeres für pragmatischer aber Ja, wir halten less so verbrematisch.

00:29:15: Aber wirklich die Musik spielt daran.

00:29:17: dann das Wenn es wirklich einbricht dass man dann handlungsfähig ist und dass man gegebenenfalls weg von einer Prozeduralin hin zu einer nominalen Denke geht.

00:29:25: damit meine ich folgendes Hat ja inzwischen jeder langfrist Investor glaube ich verstanden investiert zu bleiben?

00:29:31: der Krise ist die Kunst.

00:29:32: was sie noch nicht verstanden haben Es macht einen Riesenunterschied ob ich prozentual oder nominal investiert bleibe.

00:29:36: damit meine Ich folgendest aus Sicht des Vermögensverwalters sind sechzig Aktien vierzig Renten Portfolio Wenn es die Aktien einbrechen und ich gehe wieder aufs Sechzig-Vierzig, dann bin ich prozentualer investiert geblieben.

00:29:48: Aber aus Sicht des Investors natürlich nicht weil der Investor geht mit einer Million in die Krise rein und dann fallen die Aktie schon um zwanzig Prozent und da hat er ja nicht mehr eine Million sondern beispielsweise nur noch achthunderttausend.

00:29:59: und sechszig-vierzig Profile mit achthundertausend ist halt nicht im Markt gebliebt nominal.

00:30:03: Das heißt wenn man im Markt bleibt muss er vielleicht von sechzig vierzig auf achtzigzwanzig gehen Und dann ist er wirklich nominal investiert geblieben.

00:30:11: und für den Investor die Rendite zählt nur der nominale Wert, nicht der prozentuale.

00:30:15: Und das sind so Dinge da kann ich meine Erträge optimieren über die Zeit hinweg.

00:30:22: Das ist auch relativ unkompliziert und das wäre unser Ratschlag.

00:30:26: Vielen Dank!

00:30:27: Das ist ein Gedanke, der mir auch neu ist.

00:30:30: Sie nehmen mich auf jeden Fall mal mit in die nächsten Bursal Home Session.

00:30:34: zu meiner eigenen Überlegung.

00:30:35: Nee, das ist total interessant.

00:30:36: Weil wenn man mit Vermögen so weit an den Portfoli-Managern spricht, dann denken die immer in Prozentzahl, weil die ja nur Existit kennen.

00:30:43: Aber der Investor in Wirklichkeit denkt er immer nominal, weil es geht um sein Geld.

00:30:48: Das ist aber die korrekte Perspektive.

00:30:50: Da sollten wir auch öfters mal nominal sprechen und nicht bei solchen Überlegungen prozentualt.

00:30:54: Du würdest noch ein paar Fragen rannehmen?

00:30:56: Und zwar, Ingo will wissen... Das geht jetzt in den Sektor rein.

00:31:01: Wenn das Zinsniveau weiter steigt, die ersten Höhungen gab es ja schon vergangene Woche, wäre das eine Zeit, die Finanzwerte wieder höher zu gewichten?

00:31:09: Also wenn jetzt jemand taktisch unterwegs ist, dann bräuchten Allokationen immer regelmäßig überprüft.

00:31:14: Ja, die Finanzwerte sind auch sehr gut gelaufen.

00:31:17: Für diese sind es natürlich wirklich gute Zeiten.

00:31:20: Die Zinserhöhung sind ja schon sehr interessant weil die Europas in Graalbank meiner Meinung nach sich das völlig überschätzt oder sie weiß das sicher auch aber Die gibt halt dem öffentlichen Druck nach.

00:31:30: Also dass wir jetzt eine Inflation haben, das liegt ja nicht daran, dass wir in Deutschland eine Euphorie hätten die Menschen zu viel konsumieren würden und die Unternehmen zu viel investieren würden.

00:31:40: Und nur wenn das der Fall ist bringen Jahrzinserhöhungen einen Mehrwert weil sie dann eben diese Euphoriedenzen.

00:31:46: Aber das haben wir überhaupt nicht.

00:31:47: Wir haben Insolvenzrekorde, die Konsumenten halten sich zurück, wir haben das ja überhaupt nicht.

00:31:52: Das heißt, die Inflasion kommt ja ausschließlich daher dass sie den Angebotsschock haben und eben zum Beispiel Energie jetzt im Preis explodiert ist.

00:32:00: Okay, kann ich jetzt dem sinnvoll begegnen indem mich auch die Liquidität für die Unternehmen nochmal teurer machen?

00:32:07: Das ist ja absurd!

00:32:09: Und das passiert gerade.

00:32:11: aber ich glaube, dass die Europäische Zentralbank deshalb gibt dem öffentlichen Druck nach, aber es auch sehr gemäßigt macht und ich finde auch sehr schön zu sehen, dass der im Anleihemarkt es einfach vollkommen egal ist.

00:32:20: Der europäische Zentralbank hat die Zinsen erhöht.

00:32:25: gibt es vielleicht einen Abkommen zwischen Trump und der islamischen Terrorregime, dann ist die Zinskurve auf einmal noch mal schlacher geworden.

00:32:35: Also da spielt die Musik.

00:32:37: Ja aber bist du jetzt in Drahtbank?

00:32:39: Nein also macht sich das wichtig.

00:32:41: sorry!

00:32:43: Das Fazit daraus auf den Zinskurven gucken, dass gibt ein Eindruck wie es tatsächlich so die Wirksamkeit von Maßnahmen ist...

00:32:50: Genau auf die Zinnskurves

00:32:52: sind gut gelaufen.

00:32:52: genau

00:32:53: Auf die Zimskurve gucken und darauf gucken, was jetzt diese Refinanzierung auslaufender Anleihen plus Neuverschuldung für den Staaten bedeutet.

00:33:01: Weil wir haben ja alle noch sehr schöne Anleien zur Nullsinnsthase begeben Deutschland Frankreich Italien, die jetzt auslaufen und dessen wird plötzlich Frankreich für eine zehnjährige drei Prozent Zinsenzahlen.

00:33:12: das sind alle Planungen.

00:33:14: Wer hält da noch etwas aus?

00:33:15: Und wann muss die Europäische Zentralbank hier eingreifen und wieder Anlein aufkaufen?

00:33:20: Extrem Beispiel ist der Italien, zum Beispiel Italien zahlt inzwischen mehr Zinsen vom BIP als die Neuverschuldung haben.

00:33:27: Das obwohl ja noch ein Großteil der Bestände der Anleihen im Null-Umzinsfeld gegeben wurden.

00:33:34: aber die laufen jetzt alle aus und müssen resinenzieren.

00:33:37: Insofern halte ich die Zinskurve für extrem spannend und ich halte es auch sehr extrem spannend das Langlauf von Anleiern zu kaufen.

00:33:43: Okay weil am langen Ende dann die Zinzen noch stärker steigen werden oder?

00:33:47: weil sie am langen Ende fallen werden und ich damit Kursgewinne habe.

00:33:52: Weil es ist einfach nicht möglich, dass Frankreich auf zehnjährige drei Prozent hochhält für zwei Jahre.

00:34:01: Und dann gibt's ja nur zwei Möglichkeiten entweder Sie machen knallharte Reformen auch das würde der Zinskurve gut tun aber vielleicht macht er auch nix und da muss die europäische Zentralbank die französischen Anleihe wieder anfangen aufzukaufen.

00:34:15: Ja, gut.

00:34:15: Und dann habe ich halt diese Anleiter und dann hab' ich den hat man ja alles schon erlebt.

00:34:20: Vielen Dank für den Schlenker über den Anleinmarkt.

00:34:22: da könnten wir auch denke ich viel länger darüber sprechen.

00:34:25: noch vielleicht zum Abschluss einen ganz anderen Markt weil da gab es etliche Fragen zu unter anderem von Mächtel.

00:34:31: hast du eine Meinung zur Edelmitteilen?

00:34:32: wie könnten sie sich in dieser der Menge Lage verhalten?

00:34:36: Also wir haben Gold letzten Monat von zwei Prozent auf ein halbes Prozent reduziert in unserem Global Portfolio One.

00:34:44: Ja, da gab's halt so eine Kauf-Dynamik.

00:34:45: die ist offensichtlich die draußen im Bank.

00:34:47: Man kann Edelmetallia nicht wirklich bewerten weil es gibt kein Cashflow.

00:34:50: also es ist völlig willkürlich was jetzt einem bezahlt oder nicht zahlt und bei Gold denke ich langfristig auf jeden Fall schöner Bestandteil in Portfolio.

00:35:00: wir werden auch wieder auf zwei Prozent gehen aber wir warten das einfach mal die Dynamik ab weil diese Dynamik sehr enorm hat man auch bei Silber gesehen wie gesagt also Edelnetalle die kann man ja nicht wirklich bewerten.

00:35:10: das sind dann immer von der Marktstimmung ab und von dem Verhalten der Markteilnehmer die ich ja auch nicht bewerten können, also auch für Git dann einschätzen was die anderen machen.

00:35:17: Insofern würde ich wenn ich jetzt als Privatanleger da unterwegs bin, würde ich da im Ende jetzt wahrscheinlich gar nichts machen oder einfach meine Quote halten.

00:35:26: Vielen Dank dafür.

00:35:27: Und überhaupt vielen Dank für deine Zeit und deine Strategie, so diese ganzen vielen spannenden Impulse!

00:35:32: Ich nehme definitiv auch was mit für meine kommenden Online Sessions – mit wem auch immer.

00:35:37: Wer auch immer ist in der nächsten Woche am Montag Heiko Bümmer, der wird sprechen über sein Konzept des Value Investings Modern Value.

00:35:46: Da sind wir dann ganz ins Stockpicking-Thema trennen und ich freue mich sehr darauf.

00:35:49: Aber heute nochmal ein ganz herzliches Dankeschön.

00:35:52: das kommt auch hier von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern Und ich hoffe, wir machen das wieder.

00:35:56: Hat sich auch Marie gewünscht?

00:35:58: Vielleicht in einem Jahr oder so?

00:35:59: Da kann man ja gucken, was davon alles eingetroffen ist.

00:36:02: Vielen Dank, Eltern und vielen Dank an die Teilnehmer fürs Zuschauen!

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